Motto-Hochzeit - manche mögen´s unkonventionell

Heidi Klum macht es jedes Jahr aufs Neue vor! Wenn sie und Ehemann Seal ihr Eheversprechen erneuern, geschieht das stets unter einem anderen Motto. Egal ob „White Trash“ oder „Proll-Party“ – für Heidi und ihren Götter-Gatten ist kein Motto zu abgefahren. Und Heidi wäre nicht Heidi, wenn sie nicht zu jeder Feier das passende Brautkleid tragen würde. Wenn du auch von einer ganz unkonventionellen Hochzeit träumst, kannst du dich hier themenmäßig inspirieren lassen.

Hochzeit wie im Mittelalter

Das Mittelalter haben wir längst hinter uns gelassen, dennoch übt es nach wie vor auf viele eine ganz besondere Faszination aus. Wahre Mittelalter-Fans träumen daher von einer Hochzeit wie vor 1000 Jahren. Die perfekte Location dazu ist natürlich eine alte Burg mit einem großen Burgsaal, der Platz für eine lange Tafel und eine große Tanzfläche bietet. Gute Catering-Veranstalter bieten in der Regel spezielle „Mittelalter-Menüs“ an oder stellen diese auf Nachfrage zusammen. Der Tisch sollte passend rustikal gedeckt werden: mit schweren Kerzenständern, Ton-Geschirr und – als besonderen Gag – mit Trinkhörnern anstelle von Gläsern.

Bei einer mittelalterlichen Hochzeit spielt die Garderobe natürlich eine wichtige Rolle. Mittelalterliche Tracht ist daher der Dresscode für das Brautpaar und die Gäste. Klassische Brautkleider kommen hier also nicht in Frage. Im Internet findet man jedoch einige Adressen von speziellen Kleiderläden mit Gewändern aus dieser Epoche. Oder man fragt einfach den Schneider seines Vertrauens. Da mittelalterliche Kleider in der Regel sehr üppig und auffällig sind, sollten Haare, Schmuck und Uhren eher zurückhaltend sein. Offene Haare mit einem schlichten Stirnband passen gut zum Look und stehlen dem Kleid nicht die Show. Besonders schön sehen sie aus, wenn sie leicht gewellt sind. Kupferschmuck mit Münzanhängern und ein kleines Ledersäckchen sind dazu die idealen Accessoires und runden das Outfit perfekt ab.

Flower-Power im Hippie-Look

Die 60er und 70er waren eine tolle Zeit! Das unbeschwerte Hippie-Leben drehte sich um Liebe und Frieden und ein gutes Lebensgefühl. „Make Love, not War“ – das Motto dieser Zeit passt perfekt zu einer Hochzeit. Bei einer Hochzeit im Hippie-Look stehen neben der Liebe vor allem Spaß, Ausgelassenheit und bunte Farben im Vordergrund. Der ideale Ort wäre daher ein freies Gelände im Herzen der Natur. Dort werden die Gäste nicht eingeengt und können zur Musik von den Beatles oder Janis Joplin ausgelassen tanzen. Das typische Essen der 60er/70er sollte als Buffet angeboten werden, von dem sich jeder unbeschränkt bedienen kann.

Mit das Beste an einer Flower-Power-Hochzeit ist jedoch die Kleidung – vor allem für die Braut. Dank der aktuellen Modetrends gibt es traumhafte Hippie-Kleider wie Sand am Meer. Das Wichtigste: Bunt und lang muss das Brautkleid sein. Dazu offene, gewellte Haare mit einem auffälligen Haarband und möglichst viel Schmuck: viele Armreifen, lange Ketten, große Ohrringe und eine noch größere Sonnenbrille – schon fühlst du dich wie ein richtiges Hippie-Girl.

Rot – die Farbe der Liebe

Boris Becker und seine Lilly wollten ihrer Liebe einen ganz besonderen Ausdruck verleihen und legten als Dresscode für die weiblichen Gäste die Farbe Rot als Zeichen der Liebe fest. Doch warum sollen die Gäste rote Kleider tragen und nicht die Braut? Schließlich ist es doch ihr Tag und ihre Liebe. Daher wäre es doch viel schöner, wenn die Braut in einem roten Brautkleid erscheint und die restlichen Damen in weißen Kleidern. Schließlich ist Rot nicht nur die Farbe der Liebe, sondern übt zudem eine ganz besondere Faszination aus. Schon Chris de Burgh wusste von der Wirkung einer „Lady in red“ ein Lied zu singen.
Entscheidest du dich für eine Hochzeit in einem roten Brautkleid, dann muss der restliche Rahmen stimmen. Der Anlass sollte besonders feierlich, aber herzlich zelebriert werden. Die Farbe Rot und die Liebe sollten die zentralen Elemente der Hochzeitsfeier sein. Das beginnt mit roten Rosen im Brautstrauß, geht über rote Herzchen als Tischdeko und endet mit 100 roten Herz-Luftballons, die ihr gen Himmel steigen lasst. Auf keinen Fall sollte man eine Hochzeitsrede für die Mottohochzeit vergessen. Denn auch Worte lassen sich passend zum Motto umgestalten und sorgen für noch mehr Motto-Atmosphäre! Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.