Du bist das Beste was mit je passiert ist...

Anfangs war es ein Flirt

Robert und ich: Anfangs ein Flirt, dann aus den Augen verloren und zum Glück wiedergefunden.

 

Zögern lies uns der Umstand, dass ich als Studentin noch daheim wohnte. Als ich meine eigenen vier Wände bezog, kam Robert dann öfter zu Besuch. Nie stand er mit leeren Händen vor Tür, meist brachte er irgendeinen Leckerbissen mit. Kurz und knapp: Robert war entzückt von mir, vom Inhalt meines Kühlschranks eher nicht. Dabei schätzt er die schönen Dinge des Lebens: Oldtimer, vorzügliches Essen, erstklassige Weine.

Dieser attraktive Barkeeper eroberte mich nach und nach.
Schlaflos im Sommer und mit Musik von „Silbermond“ fasste sich Robert endlich ein Herz: Er gestand mir seine Liebe. Seitdem teilen wir unser Leben sowie manche Passion, z. B. das Skifahren. Österreichs Berge sind unsere zweite Heimat.

Liebesbeweis im Schnee

Dass Robert raffiniert den Skiurlaub mit meinen Eltern manipulierte, ahnte ich nicht im geringsten. Schon im Vorfeld brütete er etwas Geheimnisvolles aus. Die romantische Schlittenfahrt durch den Winter machte mich stutzig. Dauernd telefonierte der Kutscher – was sollte das nur? Dann ein Lichtschein am Horizont, der die Nacht erleuchtete. Fackeln im Schnee? Nun sah ich ein brennendes Herz! Für mich! Die Kutsche hielt an, wir stiegen aus, Robert kniete sich bei klirrender Kälte vor mich hin und bat mich mit ihm durchs Feuer zu gehen.


Im Fackelherz stand ein festlich dekorierter Tisch: Zwei Gläser, Dom Perignon und die Ringe. Zeitgleich sah ich meine beste Freundin. Sie war seine Komplizin- sie zündete die Fackeln an, arrangierte die Mini-Tafel, schmiedete die Ringe und sorgte für Musik. In dieser perfekten Kulisse fragte mich Robert die Frage aller Fragen. Es war wie im Märchen!
Derweil warteten meine Eltern im Restaurant auf uns. Wir wollten gemeinsam Abendessen; eingeweiht waren sie nicht. Schließlich kamen wir an, konnten es kaum erwarten: Ganz förmlich hielt Robert bei meinem Vater um meine Hand an und beiden Männern schossen Tränen in den Augen. Was für ein würdevoller Tag.

08.08.2008 - Unsere Traumhochzeit

Was lag da näher, als für die standesamtliche Trauung Österreich zu wählen? Am 08.08.2008 war es soweit, wir wurden ein Ehepaar! Unsere engsten Freunde/innen nahmen die Reise auf sich, um mit uns zünftig in Dirndl und Lederhosen zu feiern. Ganz klassisch in Weiß heirateten wir exakt ein Jahr später.


Fast schien der kirchliche Festakt am 08.08.2009 buchstäblich ins Wasser zu fallen. Der Himmel weinte Tränen - ich strahlte über das ganze Gesicht. Robert auch, zumal die Zeremonie vom Üblichen abwich. Wir, das Brautpaar standen zentral im Kirchenschiff, unsere Gäste kreisförmig um uns. Diese Nähe inmitten des sakralen Raumes und unser selbstgesprochener Treueschwur krönten den emotionalen Gottesdienst. Unser Versprechen, treu in guten wie in schlechten Tagen beieinander zu stehen, rührte nicht nur uns zu Tränen. Und danach strahlte die Sonne! Das war unsere Traumhochzeit!

Weitere Bilder von Eva & Robert's findet Ihr unter www.story-wedding.de