Hochzeitsbrauch - Hochzeitstorte

Hochzeitsbrauch - Hochzeitstorte

Nicht nur für die Hochzeitsbräuche vor der Kirche oder auch die Hochzeitsbräuche zur Silberhochzeit ist eine ausreichende Vorbereitung nötig, sondern ist ein meist unterschätztes und dabei recht komplexes Thema die Hochzeitstorte. Rund um die leckeren und wunderschönen Hochzeitstorten gibt es unwahrscheinlich viele Bräuche und Geschichten, auf die einmal etwas näher eingegangen werden sollte. Hinsichtlich der Traditionen auf Hochzeiten, bei denen es um die Hochzeitstorte geht, sollte diese gut geplant sein. Dabei stehen Hochzeitstortenfiguren oder die Torten Deko erst einmal absolut im Hintergrund, auch wenn man am Ende natürlich nicht auf ein Tortenfigur Brautpaar verzichten sollte.

Die schönsten Hochzeitsbräuche
Buntes Holzmosaik Hochzeitsherz
Fingerabdruck-Leinwand Luftballons steigen lassen
Scherz-Tombola Bräutigam füttern

Eine klassische und wirklich ganz traditionelle Torte zu einer Hochzeit besteht immer aus fünf Etagen. Dabei spielt es auch zunächst überhaupt keine Rolle, ob die Torten mit Marzipan oder Fondant überzogen werden. Das ist Geschmackssache, was sicherlich bei der weiteren Planung noch eine große Rolle spielen wird. Es würde sich allerdings an dieser Stelle zunächst die Frage aufdrängen, warum der Klassiker denn nun eigentlich aus fünf Etagen bestehen sollte und wie setzen sich diese zusammen? Fünf Etagen sollen für fünf kirchliche Abschnitte des Lebens stehen. Dabei ist es zuerst die Geburt, des eigenen Lebens, der zweite steht für die Konfirmation bei den Protestanten oder die Kommunion bei den Katholiken. Der nächste Abschnitt, den man nach dieser Hierarchie feiern würde, wäre die Hochzeit. Die klassische Reihenfolge würde sich dann mit der Geburt des eigenen Kindes fortsetzen, bis zum letzten Kapitel des Lebens, dem Tod. Aus diesem Grund kamen einst fünf Etagen zusammen - wie im wahren Leben.
Aber wie ist man überhaupt darauf gekommen, die Torten in Etagen übereinander zu setzen? An dieser Tradition sind die Engländer Schuld. Hier war es vor einer langen Zeit so, dass sich nicht das Brautpaar um seine Hochzeitstorte selber kümmern musste, sondern ist es so gewesen, dass die eingeladenen Gäste Kuchen und Torten mitbrachten. Dabei war das Paar sehr angesehen, wenn viele Kuchen und Torten mitgebracht worden waren und zusammen kamen. Die Engländer legten dabei die ganzen mitgebrachten Kuchen und Torten aufeinander, so entstand letztlich die Tradition, dass man die Torte des Brautpaares übereinander serviert. Das würde sicher heute kaum mehr einer machen, bei der ganzen Arbeit die man in eine aufwendige Torte mit liebevollen Details steckt. Natürlich gibt es heute den Hochzeitstortenständer, der die einzelnen Komponenten auseinander hält und hier nichts aufeinander drückt. Der visuelle Gesamteindruck bleibt bestehen und macht die Torte heute zu einem echten Kunstwerk.
Der Brauch, dass es überhaupt eine Torte oder einen Kuchen zu einer Hochzeit gibt, der liegt bereits bis in die Zeit der Römer zurück. Da ist es allerdings noch nicht so aufwendig gewesen. Die Möglichkeiten waren längst nicht so ausgereift wie in der heutigen Zeit, dennoch bemühte man sich um einen Hochzeitskuchen. Der Standard ist damals der klassische Mandelkuchen gewesen. Das Dubiose an diese Geschichte ist allerdings, das Teile des Kuchens über dem Kopf der Braut zerbröselt worden sind. Aber nicht nur das. Die Gäste krabbelten dabei über den Boden, um die Krümel zu essen, die auf den Boden vielen. Das sollte unwahrscheinlich viel Glück bringen. So etwas scheint heute gar nicht mehr möglich. Weder die Braut würde es wollen, dass über ihrem Kopf Kuchen zerbröselt wird, noch möchte auch nur ein Gast auf dem Boden sitzen um die Kuchenkrümel zu essen, die erst auf dem Kopf der Braut und im Anschluss auf dem Fußboden lagen. Schließlich wird in der heutigen Zeit sehr viel Wert auf Hygiene gelegt, gerade dann, wenn es um die Zubereitung und den Verzehr von Lebensmitteln geht. Darüber machten sich die Römer aber eher weniger Gedanken, das Glück stand im Vordergrund und das konnte man auch damals schon sehr gut gebrauchen.

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Nun ist eine Hochzeit Torte der Neuzeit sicher kein bisschen mehr mit dem trockenen Mandelkuchen aus der Zeit der Römer zu vergleichen. Man sollte, wenn man nicht die Hochzeitstorten selber machen möchte immer beachten, dass man bereits zwei bis drei Monate vor der Hochzeit damit anfängt zu planen was man überhaupt möchte. Es würde bereits damit anfangen, welche Form die Brautpaar Torte haben soll, wie sie gefüllt sein soll und ob sie wirklich fünfstöckig sein soll. Schließlich wäre das ja dann der Klassiker unter den Hochzeitstorten. Auf Grund der Hochzeitstorten Preise und einer kleinen Hochzeitsgesellschaft entscheiden sich manche Brautpaare allerdings auch gerne mal für eine dreistöckige Torte. Absolut sinngebend, denn wenn man nur in einem kleinen Rahmen feiert, wäre es absoluter Überfluss, hier zu viel an Torte anzubieten. Nicht ausschließlich, wegen dem, was eine Hochzeitstorte kosten soll, sondern auch, weil es einfach ökonomisch ist. Man sollte nicht vergessen, dass immer noch weltweit viele Menschen an Hungersnot leiden, selbst in Deutschland. An dieser Stelle eine Torte im Überfluss anzubieten, weil es einfach traditionell und schick ist, wäre absolut nicht angemessen. Durchaus und ganz ohne schlechtes Gewissen kann man so eine große Torte zu einer großen Hochzeitsfeier anbieten. Grundsätzlich rechnet man bei der Planung einer Hochzeitstorte mit einem Stück pro Gast. Sicher wird es dabei den einen oder anderen Gast geben, der gerne zwei Stückchen Torte essen würde. Gerade aber die Körper- und Figurbewussten Damen werden sicherlich nicht unbedingt um Mitternacht von der unter Umständen sehr gehaltvollen Torte essen wollen. Auf diese Weise gleicht sich der Verzehr der Hochzeitstorte immer recht gut aus.
Im Übrigen gibt es noch einen weiteren Brauch. Das Brautpaar sollte sich unbedingt etwas von der Torte einfrieren. Man sagte nämlich damals, dass das Brautpaar erst ein Jahr später, zum ersten Hochzeitstag ein Stück von der Torte essen darf. Auch heute wird das noch so gemacht, dass zum ersten Jahrestag die restliche Torte aufgetaut und von dem Brautpaar gegessen wird.
Nun bleibt nur noch die Überlegung, ob man die Hochzeitstorten selber machen möchte, ganz klassisch mit Hochzeitsfigur. Hochzeitstorten Rezepte um sich seine ganz eigene und persönliche Hochzeitstorte basteln und auch mit Leichtigkeit die Tortendeko selber machen zu können, gibt es in einer großen Auswahl im Internet. Das sollte mit einer guten Anleitung und ein wenig Geschick allerdings kein Problem darstellen. Findet man kein Hochzeitstorte Rezept, dass einen nun anspricht um die Torten selber machen zu können, der kann natürlich auch eine Hochzeitstorte online bestellen. Viele gute Bäckereien und Konditoreien bieten inzwischen diesen Service der Online Bestellung. Die Hochzeitstorte Preise variieren dabei in den unterschiedlichsten Preislagen, je nachdem, was man sich letztlich vorstellt.